Von der Vision zur Umsetzung: MOS Franken in Nürnberg

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Am 22. Januar 2013 wurde er eingeweiht: der Neubau der Montessori Fachoberschule Franken (MOS) in Nürnberg.

2009 startete der erste Jahrgang mit einer ersten 11. Klasse. In diesem Schuljahr sind es schon zwei 11. Klassen und zwei 12. Klassen, in Zukunft soll es jeweils drei Klassen geben.

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Wir senden unsere herzlichsten Glückwünsche nach Nürnberg an die MOS Franken, die vor Kurzem in ein neues Schulgebäude ziehen konnte.

So richtig kann es sich in Bamberg noch keiner vorstellen und einordnen: was in Nürnberg heute so stolz präsentiert wird, ist unsere Vision: eine Montessori-Fachoberschule in Bamberg.

Übrigens: Die Montessori-Fördergemeinschaft Bamberg e.V. ist an der MOS Franken als Gesellschafter beteiligt, d.h. wir können die Entwicklung verfolgen und uns schon frühzeitig mit den Herausforderungen auseinandersetzen, die der Aufbau einer eigenen MOS mit sich bringt.

Wenn einer allein träumt, ist es nur ein Traum. Wenn viele gemeinsam träumen, ist das der Anfang einer neuen Wirklichkeit. (Hélder Câmara)

Bildnachweis: MOS Franken 

„Schulnoten nicht sinnvoll“

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In den nächsten Tagen ist das Thema Zeugnis und Schulnoten wieder in aller Munde. In unserer Schule finden bereits Zeugnisgespräche mit Schüler, Lehrern und Eltern statt, die die bisherige Form der Halbjahres-IzEL (Informationen zum Entwicklungs- und Leistungsstand) ersetzen.

Unter der Überschrift „Schulnoten nicht sinnvoll“ wurden im Fränkischen Tag vom 31. Januar 2013 zu diesem Thema einige Aussagen des Lüneburger Erziehungswissenschaftler Matthias von Sadern zitiert:

Noten sind ein altbackenes Überbleibsel der Vergangenheit.

Pädagogisch sind Noten nicht sinnvoll.

Was heißt denn eine 3 in Mathe? Das heißt, ich werde versetzt, und die Eltern regen sich nicht auf.

Das Erreichen wichtiger Ziele von Schule lässt sich zudem gar nicht in Noten ausdrücken, zum Beispiel das Erreichen einer starken und demokratiefesten Persönlichkeit.

Diese Gedanken entsprechen der Praxis an unserer Schule. Bitte vergleichen Sie unsere Ausführungen im Bereich IzEL statt Noten.

Weiterführende Links:
Bildungsexperte hält Schulnoten für unsinnig (Artikel auf www.rp-online.de)
Schulleistung 2.0 Von der Note zum Kompetenzraster (Onlineversion des Buches von Prof. Sadern via Google Books)

Bildnachweis: Klaus Weidner

Schulplätze im Schuljahr 2013/2014

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Für das Schuljahr 2013/2014 können im normalen Aufnahmeverfahren Schüler für die folgenden Klassen aufgenommen werden:

  • 1. Klasse
  • 5. Klasse
  • 6. Klasse und
  • 7. Klasse.

Für Schüler, die nicht im Rahmen des normalen Anmeldeverfahrens aufgenommen werden können, pflegen wir eine Warteliste. Diese Warteliste ist auch für Schüler, die zu einem späteren Zeitpunkt, also unterjährig und/oder in eine höhere Klasse auf die Montessori-Schule wechseln wollen. Die Möglichkeit eines solchen Schulwechsels ergibt sich immer dann, wenn ein Schüler die Schule meist aufgrund eines beruflich bedingten Umzugs der Eltern die Schule verlässt.

Bildnachweis: Klaus Weidner

 

Freie Plätze für Schüler der 2. Klasse

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Update vom 12. März 2013:

Die freien Plätze sind wieder belegt. Wenn Sie sich weiterhin für einen unterjährigen Wechsel oder für einen Wechsel in eine höhere Klasse interessieren, füllen Sie bitte das Wartelistenformular aus dem Downloadbereich aus und schicken es per Post oder per eMail (sekretariat@montessori-bamberg.de) an die Schule.

Ursprünglicher Beitrag:

Durch den Wegzug von Eltern werden zwei Schulplätze der jetzigen 2. Jahrgangsstufe frei. Damit ergibt sich für zwei Schüler, die aktuell in eine 2. Klasse gehen, die Möglichkeit, ab den Faschingsferien an die Montessori-Schule Bamberg zu wechseln.

Interessiert Sie ein Wechsel Ihres Kindes an die Montessori-Schule? Oder kennen Sie jemand, deren Kind in die 2. Klasse geht und die sich für einen Wechsel ihres Kindes an die Montessori-Schule interessieren?

Dann melden Sie sich bitte an oder geben Sie einen entsprechenden Hinweis weiter. Das Anmeldeformular finden Sie im Downloadbereich auf der Homepage; einfach ausfüllen und zusenden.

Wir freuen uns, Sie kennenzulernen.

Linktipp Gunter Dueck: „Bringt bei, was interessiert, nützt oder fesselt!“

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Update: Link durch Update der Homepage von Gunter Dueck nicht mehr aktuell!

Gunter Dueck, Mathematik-Professor und ehemaliger Chief Technology Officer bei IBM, schreibt in seiner Kolumne über

 „Age of first interest“ – Bringt bei, was interessiert, nützt oder fesselt! Über Schwarze Löcher, Dinos, Ritter und Smartphones

Mein Lieblingssatz diesmal:

„Kinder könnten zehn Mal mehr lernen, aber sie müssten viel individueller nach ihren langsam zum Vorschein kommenden Talenten, Begabungen, Kräften und Neigungen gebildet werden“.

Diese Gedanken sind den Beteiligten unserer Schule sehr vertraut. Bitte vergleichen Sie die Forderungen von Gunter Dueck mit den Grundgedanken der Montessori-Pädagogik unter den Stichworten „sensible Phasen“ und „freie Wahl“.

Klaus Weidner

Bildnachweis: Gunter Dueck auf der re:publica 2011 (cc) Dirk Haeger

Öffentlicher Vortragsabend am 24. Januar 2013: Der Fehler ist mein Freund !

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Die Montessori-Schule Bamberg lädt ein zu einem öffentlichen Vortragsabend mit Christa Kaminski:

Der Fehler ist mein Freund !
Positive Fehlerkultur in der Schule und zu Hause

am Donnerstag, 24. Januar 2013 um 19.00 Uhr

im Haus St. Elisabeth am Jakobsberg 31 (rückwärtiger Eingang)

 

Eintritt frei, Spenden willkommen.

Bitte nutzen Sie die Parkplätze hinter dem Gebäude der Montessori-Schule am Jakobsplatz 9.

Hinweis: Der ursprünglich geplante Veranstaltungsbeginn von 19.30 Uhr konnte nicht aufrechterhalten werden. Der Beginn der Veranstaltung wurde auf 19.00 Uhr vorverlegt!

 

Christa Kaminski

Dipl. Pädagogin, Grund- und Hauptschullehrerin
Lehrbeauftragte der Universität Augsburg und LMU München

Aufbau der Montessoribildungsakademie und Mitglied des Leitungsteams
Kursleiterin bei MoBil
langjähriges Vorstandsmitglied im Montessori Landesverband Bayern

18 Jahre Lehrerin an der Montessori-Schule der Aktion Sonnenschein von Prof. Dr. Theodor Hellbrügge
danach bis August 2006 Rektorin der Montessori-Schule Dietramszell
Qi Gong Lehrerin

Bildnachweise: brokenarts @ stock.xchng
Christa Kaminski 

Tag der offenen Schule am 19. Januar 2013

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Die Montessori-Schule Bamberg lädt ein zum

Tag der offenen Schule
Montessori-Pädagogik erleben!

am Samstag, 19. Januar 2013 von 10ºº bis 14ºº Uhr

in unseren Räumen

  • am Jakobsplatz 9 (Parkplätze hinter dem Gebäude):
    – Schüler bei der Freiarbeit beobachten (Listeneintrag ab 9.30 Uhr)
    – alle Informationen zur Schulanmeldung für die Primarstufe (Klasse 1) und für die Sekundarstufe (Klasse 5-7)
    – Kinderbetreuung in den Räumen der Nachmittagsbetreuung
  • in der Hartmannstraße 7 (Parkplätze im Hof):
    – offenes Klassenzimmer & Ausstellung von Schülerarbeiten
    – alle Informationen zur Schulanmeldung für die Sekundarstufe (Klasse 5-7)
    – Infomaterial & Anmeldeformulare

Lernen Sie mit Ihren Kindern die Montessori-Pädagogik kennen! Wir freuen uns, Sie kennenzulernen.

Ein schönes Weihnachtsfest und schöne Ferien!

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Wir wünschen allen Schülern, Lehrern, Mitarbeitern, Eltern und Mitgliedern der Montessori Fördergemeinschaft Bamberg ein

schönes Weihnachtsfest,
einen guten Rutsch ins neue Jahr,
gute Erholung und schöne Ferien!

 

Ihr Vorstand der Montessori Fördergemeinschaft Bamberg

Susanne Schumm,
Martin Ammermann,
Suse Schille,
Susanne Heyland,
Andrea v. Wartenberg,
Michael Stammberger und
Klaus Weidner

Bildnachweis: Alfred Borchard Alfi007 @ stock.xchng

DECLARATION OF ROME

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Seit dem Jahr 2000 gibt es eine europäische Montessori-Vereinigung, die MONTESSORI EUROPE. Der Montessori-Landesverband Bayern (MLVB), dem wir angehören, ist Mitglied dieser Vereinigung.

Auf dem XIII. Montessori Europe Congress in Rome/Italy vom  26. bis 28. Oktober 2012 wurde eine Erklärung verabschiedet. Die wichtigste Passage der Erklärung lautet:

The last decade European politicians have put extra weight on the subjects mathematics and language. PISA aims and objectives have nowadays an almost holy status. European countries even compete to get the highest scores on the given PISA tests. Although we recognize the importance of a basic knowledge of the three Rs, we believe that school programs should give greater significance of art-, social-, moral- and physical education. Education must approach the whole personality.
Montessori considered the human being to be an individual, a personality that cannot be divided in separate parts to study. All educators should strive to help all individuals to develop their inner potentials and special talents. They will be the creators of the world of tomorrow!

Den vollen Wortlaut der Erklärung finden Sie als PDF-Datei ganz unten auf der Webseite von MONTESSORI EUROPE.

Besuch von Tabea Zimmermann am 14.12.2012

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Am Freitag, den 14.12. 2012 um 11.30 Uhr, wird die weltbekannte Bratschistin Tabea Zimmermann im Rahmen des bundesweiten, vom Pianisten Lars Vogt gegründeten Projekts Rhapsody in School unsere Schule besuchen.

Tabea Zimmermann wird nicht nur kleine Stücke aus ihrem Repertoire spielen, sondern auch auf vorbereitete Fragen der Kinder und Jugendlichen eingehen.

Am 12., 13., 15. Und 16. Dezember können Schüler Tabea Zimmermann auch mit den Bamberger Symphonikern unter Jonathan Nott mit Georges Lentz „Monk“ für Viola und Orchester erleben. Sie ist Artist in Residence und war schon oft für Rhapsody in School an verschiedenen Schulen und freut sich auf den Besuch in Bamberg.

Rhapsody in School vermittelt Künstler von Julia Fischer über Sabine Meyer bis Christian Tetzlaff, um nur einige zu nennen, an Schulen. Diese Künstler arbeiten ehrenamtlich und versuchen durch ihre Schulbesuche, Kinder und Jugendliche zu motivieren, auch einmal ein Instrument zu erlernen oder klassische Konzerte anzuhören.

Näheres über das Projekt finden Sie auf der Website www.rhapsody-in-school.de

Weitere Informationen über die Künstlerin finden Sie auf ihrer Homepage: http://www.tabeazimmermann.de/

Bildnachweis: Marco Borggreve (Lizenz freie Kunst)