Überblick

 

Hilf mir, es selbst zu tun!

Diese Bitte, mit der sich einst ein Kind an Maria Montessori wandte, wurde zum Leitmotiv für ihr gesamtes Erziehungskonzept.

Kind als eine Einheit von Körper, Seele und Geist

Montessori sieht jedes Kind als eine Einheit von Körper, Seele und Geist. Dabei ist es nicht der Erzieher, der die Entwicklung und Reifung zum Erwachsenen vollbringt, sondern es ist das Kind selbst. Es ist der „Bildner seiner Persönlichkeit“. Dieser Gedanke stellt das Leitmotiv für die Bamberger Montessori-Schule dar.

Maria Montessoris Menschenbild ist geprägt durch die Reformpädagogik zu Beginn des 20. Jahrhunderts. Ihren pädagogischen Theorien liegt jahrelange Beobachtung kindlichen Verhaltens zugrunde. In mehr als fünfzig Jahren beobachtete sie Kinder, interpretierte ihr Verhalten und zog daraus ihre pädagogischen Schlüsse, die auch heute von großer Aktualität sind.

Persönlichkeit mit großer Eigenaktivität und Konzentrationsfähigkeit

Ihre Pädagogik orientiert sich unmittelbar am Kind mit seinen Bedürfnissen nach spontaner Aktivität, Selbstbestimmung und dem Streben nach Unabhängigkeit. Das Kind ist für Maria Montessori kein passives und rezeptives Wesen, sondern eine Persönlichkeit mit großer Eigenaktivität und Konzentrationsfähigkeit. Diese Grundannahmen ihrer Pädagogik sollen in der Bamberger Montessori-Schule umgesetzt werden.

Der Umgang der an dieser Schule beteiligten Pädagogen, Kinder und Eltern ist getragen von der Achtung vor dem Kind, der Achtung der Menschen untereinander, der Achtung vor der Schöpfung und von der Einsicht in die Gleichwertigkeit und Gleichrangigkeit aller Menschen, unabhängig von ihren individuellen Eigenschaften. Das Ziel sind Menschen, die ein erfülltes und glückliches Leben in Frieden mit sich selbst und mit den Mitmenschen und in Verantwortung für die Welt leben.

Lesen Sie mehr über die Grundgedanken der Montessoripädagogik oder unser ausführlicheres Schulkonzept!

Bildnachweis: Bernd Zwönitzer